Oberlin-Schule Homburg – Willkommen

Die Oberlin-Schule ist eine Förderschule mit dem Förderschwerpunkt „Geistige Entwicklung“.

Sie befindet sich in Homburg Erbach und ist eine Schule des Saarpfalz-Kreises. Die Oberlin-Schule befindet sich im gleichen Gebäudekomplex wie die benachbarte Siebenpfeifferschule Jede Schule wird für sich autark verwaltet, gemeinsam genutzt werden der Schulhof und die Turnhalle.

Die Oberlinschule ist eine kleine, ruhige Schule mit zur Zeit ca. 40 Schüler/innen in 5 Klassen. Alle Klassen sind jahrgangsübergreifend zusammen gestellt. Es findet ein Lernen in sogenannten Stufen (Unter-, Mittel, Ober- und Werkstufe) statt. Die Schulzeit beginnt mit der Einschulung und kann bis zur Volljährigkeit bzw. auch darüber hinaus andauern.

In den Klassen arbeiten Förderschullehrer, pädagogische Fachkräfte, Eingliederungshelfer, teilweise auch Lehramtsanwärter und Praktikanten zusammen. Im schulischen Alltag haben die Schüler zudem auch die Möglichkeit, über die Lebenshilfe Homburg, Angebote in Logo- , Ergo- und Physiotherapie anzunehmen.

Besonderheit dieser Schule ist die gute räumliche Ausstattung mit drei Differenzierungs-Räumen, einem Snoezelen Raum, einer Keramik-Werkstatt, einem Werkraum, einem PC-Raum, einer Schulküche, einem Kunstatelier, einem Musiksaal, einem Speisesaal und einem Therapieraum.

Ebenfalls vorhanden sind eigens eingerichtete Pflegebäder, um speziellen Ansprüchen in der Hygiene gerecht zu werden.

Darüber hinaus besitzt die Oberlin-Schule ein äußerst schönes und weitläufiges Außengelände.

Die Schulzeiten der Oberlinschule sind so angelegt, dass an jedem Tag ein warmes Mittagessen  eingenommen werden kann.

Oberlin-Schule Homburg – Willkommen

Die Oberlin-Schule ist eine Förderschule mit dem Förderschwerpunkt „Geistige Entwicklung“.

Sie befindet sich in Homburg Erbach und ist eine Schule des Saarpfalz-Kreises. Die Oberlin-Schule befindet sich im gleichen Gebäudekomplex wie die benachbarte Siebenpfeifferschule Jede Schule wird für sich autark verwaltet, gemeinsam genutzt werden der Schulhof und die Turnhalle.

Die Oberlinschule ist eine kleine, ruhige Schule mit zur Zeit ca. 40 Schüler/innen in 5 Klassen. Alle Klassen sind jahrgangsübergreifend zusammen gestellt. Es findet ein Lernen in sogenannten Stufen (Unter-, Mittel, Ober- und Werkstufe) statt. Die Schulzeit beginnt mit der Einschulung und kann bis zur Volljährigkeit bzw. auch darüber hinaus andauern.

In den Klassen arbeiten Förderschullehrer, pädagogische Fachkräfte, Eingliederungshelfer, teilweise auch Lehramtsanwärter und Praktikanten zusammen. Im schulischen Alltag haben die Schüler zudem auch die Möglichkeit, über die Lebenshilfe Homburg, Angebote in Logo- , Ergo- und Physiotherapie anzunehmen.

Besonderheit dieser Schule ist die gute räumliche Ausstattung mit drei Differenzierungs-Räumen, einem Snoezelen Raum, einer Keramik-Werkstatt, einem Werkraum, einem PC-Raum, einer Schulküche, einem Kunstatelier, einem Musiksaal, einem Speisesaal und einem Therapieraum.

Ebenfalls vorhanden sind eigens eingerichtete Pflegebäder, um speziellen Ansprüchen in der Hygiene gerecht zu werden.

Darüber hinaus besitzt die Oberlin-Schule ein äußerst schönes und weitläufiges Außengelände.

Die Schulzeiten der Oberlinschule sind so angelegt, dass an jedem Tag ein warmes Mittagessen  eingenommen werden kann.

Johann Friedrich Oberlin (1750-1830): Der Namensgeber unserer Schule

Es war eine Zeit des Umbruchs, in der die Aufgabe zur Unterrichtung zunehmend von der Kirche auf den Staat überging.

Oberlin war also nicht nur Landpfarrer, sondern er studierte neben Theologie auch Sozialtheorie und Philosophie und Technik. Er galt als pädagogischer Reformer, da er die Lehren der großen Denker in praktisch anwendbare Maßnahmen umsetzte, um konkret die Lebensbedingungen der Menschen zu verbessern.

Sein Wirken bezog sich insbesondere auf das Steintal in der Nähe von Colmar. Er lebte in dem abgelegenen Ort Waldersbach. Das Steintal war geprägt von harter Arbeit einer ärmlichen, ländlichen Bevölkerung, die bisher mit formaler Bildung wenig Berührung hatte. Oberlin gründete alsbald eine Kleindkinderschule (3.-7. Lebensjahr), da er bestürzt über die Verwahrlosung der Kinder war. Es war ihm wichtig, ein Regelwerk zu etablieren und die Kinder an Sitte und Moral heranzuführen.

Sie herauszunehmen aus ihren dunklen Zimmern, in denen sie oft alleine waren wie es heißt und ihnen Nützliches beizubringen. Dazu gehörte das Stricken, Flachs kämmen und allgemein etwas über die Natur vermitteln, in der sie lebten. Es ließ nicht lange auf sich warten, bis er auch den Bau einer Dorfschule, gegen die Widerstände der Bevölkerung, durchsetzte. Damals war es nur in den Wintermonaten möglich, zur Schule zu gehen, da die Kinder ab dem 7. Lebensjahr auf den Feldern helfen mussten.

Dem Verfall von Sitten wirkte Oberlin äußerst modern entgegen, indem er eine Schülerselbstverwaltung als pädagogisches Konzept aufnahm. Es gab so etwas wie einen Rat der Schüler, in dem Konflikte besprochen und geregelt wurden. Die Klassenstufen 1-4 waren jahrgangsübergreifend und beinhalteten den Stoff mehrerer Klassen von heute. Dies ähnelt dem Stufenkonzept der heutigen Förderschulen (Unterstufe Mittelstufe, Oberstufe und Werkstufe).

Oberlin war nicht als Theoretiker bekannt, sah er ein Problem, versuchte er es direkt auf praktischem Weg zu lösen. Seine pädagogischen Ansätze sind bemerkenswert bekannt und für uns aktuell:

Er bevorzugte den Anschauungsunterricht, der sich vom einfachen Begreifbaren hin zum Komplexen aufbaute.

Hinzu kommt, dass Oberlin Schüler und Lehrer als gemeinsame Mitarbeiter am Lernprozess ansah. Damit machte er deutlich, dass das Gelingen oder Scheitern schulischen Lernens nicht nur den Schülern aufgebürdet werden durfte.

Am bedeutendsten ist aber die Liebe Oberlins zu den Kindern, für die er verantwortlich war. Mit größtem Eifer setze er sich für sie ein und kämpfte darum, den Kindern Rechte auf Bildung und körperliche Unversehrtheit zukommen zu lassen. Eine damals revolutionäre Haltung. Sie sollten in die Lage versetzt werden, im Steintal möglichst selbstständig zu leben und einer sinnvollen Tätigkeit nachzugehen.

Vieles von dem wird man auch in unserem pädagogischen Konzept wieder finden, was Oberlin für uns nicht nur zum bloßen Namensgeber macht.

Johann Friedrich Oberlin (1750-1830)

Johann Friedrich Oberlin (1750-1830): Der Namensgeber unserer Schule

Es war eine Zeit des Umbruchs, in der die Aufgabe zur Unterrichtung zunehmend von der Kirche auf den Staat überging.

Oberlin war also nicht nur Landpfarrer, sondern er studierte neben Theologie auch Sozialtheorie und Philosophie und Technik. Er galt als pädagogischer Reformer, da er die Lehren der großen Denker in praktisch anwendbare Maßnahmen umsetzte, um konkret die Lebensbedingungen der Menschen zu verbessern.

Sein Wirken bezog sich insbesondere auf das Steintal in der Nähe von Colmar. Er lebte in dem abgelegenen Ort Waldersbach. Das Steintal war geprägt von harter Arbeit einer ärmlichen, ländlichen Bevölkerung, die bisher mit formaler Bildung wenig Berührung hatte. Oberlin gründete alsbald eine Kleindkinderschule (3.-7. Lebensjahr), da er bestürzt über die Verwahrlosung der Kinder war. Es war ihm wichtig, ein Regelwerk zu etablieren und die Kinder an Sitte und Moral heranzuführen.

Sie herauszunehmen aus ihren dunklen Zimmern, in denen sie oft alleine waren wie es heißt und ihnen Nützliches beizubringen. Dazu gehörte das Stricken, Flachs kämmen und allgemein etwas über die Natur vermitteln, in der sie lebten. Es ließ nicht lange auf sich warten, bis er auch den Bau einer Dorfschule, gegen die Widerstände der Bevölkerung, durchsetzte. Damals war es nur in den Wintermonaten möglich, zur Schule zu gehen, da die Kinder ab dem 7. Lebensjahr auf den Feldern helfen mussten.

Dem Verfall von Sitten wirkte Oberlin äußerst modern entgegen, indem er eine Schülerselbstverwaltung als pädagogisches Konzept aufnahm. Es gab so etwas wie einen Rat der Schüler, in dem Konflikte besprochen und geregelt wurden. Die Klassenstufen 1-4 waren jahrgangsübergreifend und beinhalteten den Stoff mehrerer Klassen von heute. Dies ähnelt dem Stufenkonzept der heutigen Förderschulen (Unterstufe Mittelstufe, Oberstufe und Werkstufe).

Oberlin war nicht als Theoretiker bekannt, sah er ein Problem, versuchte er es direkt auf praktischem Weg zu lösen. Seine pädagogischen Ansätze sind bemerkenswert bekannt und für uns aktuell:

Er bevorzugte den Anschauungsunterricht, der sich vom einfachen Begreifbaren hin zum Komplexen aufbaute.

Hinzu kommt, dass Oberlin Schüler und Lehrer als gemeinsame Mitarbeiter am Lernprozess ansah. Damit machte er deutlich, dass das Gelingen oder Scheitern schulischen Lernens nicht nur den Schülern aufgebürdet werden durfte.

Am bedeutendsten ist aber die Liebe Oberlins zu den Kindern, für die er verantwortlich war. Mit größtem Eifer setze er sich für sie ein und kämpfte darum, den Kindern Rechte auf Bildung und körperliche Unversehrtheit zukommen zu lassen. Eine damals revolutionäre Haltung. Sie sollten in die Lage versetzt werden, im Steintal möglichst selbstständig zu leben und einer sinnvollen Tätigkeit nachzugehen.

Vieles von dem wird man auch in unserem pädagogischen Konzept wieder finden, was Oberlin für uns nicht nur zum bloßen Namensgeber macht.

Johann Friedrich Oberlin (1750-1830)